NETZSCH: Gruppenweite IT-Strategie als Unterbau und Befähiger zur langfristigen Unternehmensstrategie erarbeitet

Technologie nicht zum Selbstzweck, sondern als Mittel um die NETZSCH Unternehmensstrategie 2027 zu unterstützen. Das war die Aufgabe, die wir in drei Monaten intensiver gemeinsamer Projektarbeit erfolgreich gelöst haben, mit folgenden Ergebnissen:

  • IT-Strategie für drei Geschäftsbereiche und Zentralfunktionen abgeleitet aus Geschäftsmodell und langfristiger Strategie
  • Übergeordnetes IT-Mission Statement und Guiding Principles erarbeitet
  • IT-Strategie übersetzt in > 20 Umsetzungsprogramme mit einer Vielzahl darunterliegender Projekte
  • Gesamtprogramm konkretisiert mit zukünftiger IT-Architektur, priorisierter Roadmap und Budget
  • Umsetzungsbezug sichergestellt durch Ableitung der notwendigen Organisation, Rollen und Kompetenzen in IT und Fachbereichen
  • Strategie unterfüttert mit Change-Management Initiativen und Kommunikationsprogramm

Details

Ausgangssituation

Nach einem schweren Cyberangriff im Jahr 2020 und der anschließenden Abarbeitung dessen Folgen und unmittelbarer IT-Security Verbesserung sollte ab Herbst 2021 eine neue, umfassende IT-Strategie erarbeitet werden. Dieses Projekt durfte mesakumo unterstützen.

Das Projektziel war umfassend: Es sollte nicht nur eine Strategie für IT-Security, IT-Infrastruktur und IT-Betrieb erarbeitet werden. Neben diesem „Fundament“ ging es vor allem darum, eine IT-Strategie aufzustellen, welche die langfristige Unternehmensentwicklung und die anspruchsvollen Ziele des Business bestmöglich unterstützt und technologisch ermöglicht.

Kernaufgabe war daher, die drei Geschäftsbereiche „Pumpen & Systeme“, „Mahlen & Dispergieren“ und „Analysieren & Prüfen“ mit ihren unterschiedlichen Geschäftsmodellen und zugehörigen IT-Anforderungen umfassend zu berücksichtigen. Darüber hinaus musste die gerade ausgearbeitete Strategy2027 der NETZSCH Gruppe in strategische Prioritäten für die IT in Form von technologischen Plattformen und Systemen übersetzt werden.

Lösungsansatz

In einer ersten Projektphase von einem Monat wurden für die eher business-agnostischen Themen der IT-Infrastruktur, -Arbeitsplätze, -Sicherheit und -Service die wesentlichen Eckpunkte der Strategie definiert. Gleichzeitig haben wir die entsprechenden Projekte zur Umsetzung abgeleitet.

Die zweite Projektphase von zwei Monaten begann mit einer großen Anzahl von Interviews mit Ansprechpartnern aus allen Teilen der nationalen und internationalen Organisation. Dies war nötig, um das heutige Geschäft der drei Geschäftsbereiche sowie die zukünftige Strategie zu verstehen und in IT-Anforderungen und technologische Rahmenbedingungen zu übersetzen.

Auf dieser Basis konnten wir dann konkrete und umsetzungsorientierte Hypothesen zu den inhaltlichen Schwerpunkten und „Knackpunkten“ der IT-Strategie ausarbeiten. Diese haben wir mit dem NETZSCH Management in mehreren Workshops diskutiert, verfeinert und entschieden.

Wichtig war dabei, es nicht bei Überschriften zu belassen, sondern die zukünftige IT-Architektur sowie den Weg dahin mit möglichst konkreten Optionen, klaren Empfehlungen und Auswirkungen auf Organisation und Budgets griffig, diskutier- und entscheidbar zu machen.

Ergebnis und Nutzen

Mit Verabschiedung der IT-Strategie nach 3 Monaten Projektarbeit liegt nun eine Art Bauplan für die IT vor, wie diese ganz konkret in den nächsten Jahren weiterentwickelt wird. Dies beinhaltet die „unteren Stockwerke“ Infrastruktur, Sicherheit und Arbeitsplätze, ebenso wie Business Systeme (ERP, CRM, CPQ, E-Commerce etc.), Datenplattformen und Informationssysteme (ECM, EDI, Business Intelligence etc.) sowie Kundenanwendungen und Digitales Business (IoT, Apps, Softwareentwicklung etc.).

Ganz wichtig: Technologie alleine löst noch nichts. Für den Erfolg benötigt man Menschen und gemeinsame Ausrichtung. Daher wurde die Technik auch immer in Projekte, Organisation, Rollen, Profile, Budgets, Kommunikation und notwendige Veränderungsbegleitung übersetzt.

Nach Abschluss der Arbeit an der IT-Strategie ist die Richtung also klar und NETZSCH hat sofort mit Kommunikation und Umsetzung der Strategie begonnen. Wir freuen uns sehr, dass wir auch die Umsetzung der Strategie als mesakumo weiter begleiten dürfen.

Jens Niessner, NETZSCH Gruppengeschäftsführer und CFO fasst die gemeinsame Arbeit an der NETZSCH IT-Strategie so zusammen: „Was ich an mesakumo schätze, ist das Expertenwissen aus eigener langjähriger Corporate Erfahrung, die pragmatische Herangehensweise und nicht zuletzt natürlich die gute persönliche Ebene, die zur IT Mannschaft aufgebaut wurde.“ 

Markus Rauch, IT-Leiter der NETZSCH Gruppe: „Die Zusammenarbeit war geprägt durch die hohe IT-Kompetenz der mesakumo Kollegen aus eigener praktischer Erfahrung. Insbesondere die gemeinsame Formulierung von Guiding Principles in der IT-Strategie helfen uns jetzt als Leitplanken bei der täglichen Arbeit. Hervorheben möchte ich auch, dass die Diskussionen zu IT und Digitalisierung jederzeit auf Augenhöhe waren.“

Über NETZSCH

Die NETZSCH-Gruppe ist ein inhabergeführtes, international tätiges Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Die Geschäftsbereiche Analysieren & Prüfen, Mahlen & Dispergieren sowie Pumpen & Systeme stehen für individuelle Lösungen auf höchstem Niveau. Mehr als 3.700 Mitarbeiter in 36 Ländern und ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz gewährleisten Kundennähe und kompetenten Service.

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