Großflächiger Einsatz von Business Intelligence für bessere Entscheidungen

Durch die „Demokratisierung“ von Reporting Anwendungen und Daten beantworten Fachbereiche ihre Fragen mittels eigener Business Intelligence Anwendungen eigenständig und schnell. Eine übergreifende IT-Governance stellt gleichzeitig Datenqualität sicher und verhindert „Wildwuchs“. (PERI Gruppe)

Details

Ausgangssituation

Modernes Management rückt datenbasierte Entscheidungen und datengestütztes Prozessmanagement in den Fokus, so auch bei PERI. Entsprechend benötigen Fachbereiche auf ihre Herausforderung angepasste Berichte, möglichst schnell nach Aufkommen der Fragestellung. Darüber hinaus wollen sie diese Analysen kontinuierlich eigenständig so weiterentwickeln, wie dies aus Geschäftssicht notwendig ist.

Etablierte Lastenheft-/ Pflichtenheftprozesse zwischen Fachbereich und IT erwiesen sich hierfür allerdings zunehmend als ungeeignet. Auch wenn die notwendigen Daten zur Verfügung standen, dauerte die traditionelle Berichtsentwicklung durch IT-Spezialisten mit Rückfragen und resultierenden Änderungen Monate statt der geforderten Tage. Die Fachbereiche selbst entwickeln zu lassen, war auch keine Lösung, da das dortige Wissen über Datenstrukturen bis dato zu gering ausgeprägt war.

Lösungsansatz

Technisch wurde die Herausforderung folgendermaßen gelöst:

  • Strukturierung, Bereitstellung und Aktualisierung aller Firmendaten in einer zentralen Datenbank: Microsoft Azure Data Lake
  • Einführung eines Reporting-Werkzeuges für zentrale und dezentrale Entwicklung von Berichten: Microsoft Power BI

Organisatorisch und bezogen auf die Mitarbeiter wurden zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die zielgerichtete Nutzung der Technologie sicher zu stellen:

  • Qualifikation der Mitarbeiter aus Fachbereichen für die Erstellung von Berichten und beim Wissen über Datenstrukturen.
  • Etablierung einer unternehmensweiten Business Intelligence / Reporting Community, in der Kollegen Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig bei Fragestellungen unterstützen.

Dauer des Projekts: 12 Monate

Ergebnis und Nutzen

Nach Abschluss des Projekts stellen Fachbereiche eigene Berichte auf Basis von aktuellen Unternehmensdaten selbst zusammen und veröffentlichen diese innerhalb weniger Tage. Somit übernehmen prozesszuständige Teams die Verantwortung für das zugehörige Reporting und passen dieses im Laufe der Zeit optimal an den Zweck an. Im Ergebnis werden viele Prozesse durchgängiger gesteuert und wirtschaftlich optimiert.

Gleichzeitig wurden fachliche Silos durch die Schaffung der Business Intelligence / Reporting Community abgebaut. Ein internationales Team aus verschiedenen Fachleuten unterstützt sich gegenseitig bei ihren Prozess- und datenseitigen Herausforderungen.

Über PERI

Mit einem Umsatz von € 1.503 Mio. im Jahr 2020 ist PERI international einer der größten Hersteller und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen. Seit der Gründung im Jahr 1969 steuert die PERI Zentrale in Weißenhorn das weltweit operierende Familienunternehmen. 2020 erzielte PERI einen Umsatz von 1,5 Mrd. EUR mit 9.400 Mitarbeitern in über 60 Tochtergesellschaften.

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